Abwarten und Tee trinken - Jack & Jackie

Abwarten und Tee trinken

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Der Herbst ist kalt und nass – und total usselig im Moment. Eigentlich kein Wetter, um überhaupt aufzustehen. Aber der Alltag weckt einen dann doch jeden Morgen und es geht wieder los. Wie schön ist es dann nachmittags heißen Tee zu trinken. Warum eigentlich nur nachmittags? Tee schmeckt zu jeder Tageszeit. Ich liebe Tee und nun durfte ich wieder einige neue Sorten von Ronnefeldt probieren. Darunter  Yellow Golden Creamy Oolong – ein chinesischer Spitzen-Ooolong mit Osmanthus-Note. Und den chinesischen China Anji – leicht, dennoch stark genug für den Morgen, gelockte Teeblätter. Köstlich! Für Bounty-Fans ist Black Bounty das richtige. Ein Schwarztee mit Schokoladen-Kokos-Geschmack, dezent aber dennoch kokossig.

Auch Wellness-Tees waren im Paket, darunter Best Balance,  – für Freunde der Kräutertees ein Genuss. Zur Tasse Tee gibt es nun auch einen passenden Brotaufstrich: Morgentau Tee-Brotaufstrich. Herrlich fruchtig (Mango, Maracuja), etwas Bergamotte und Grüner Tee.

Sicherlich kennt jeder den Spruch: Abwarten und Tee trinken. Doch woher kommt er?

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Er soll auf den Schafhirten und Kräuterheilkundigen Heinrich Ast zurückgehen, der so die ungeduldigen Kranken dazu aufrief, Bettruhe zu halten, auf ihre Heilung zu warten und Kräutertee  zu trinken.

Abwarten und Tee trinken könnte auch aus dem Viktorianischen Zeitalter stammen. Die Worte würden die Bedachtheit der Briten charakterisieren, die über schwierige Situationen länger berieten.

Die Redewendung kann ihren Ursprung auch in literarischen Teeabenden haben, an denen sich gegenseitig Schriftstücke vorgelesen wurden oder Dichter selbst ihre Werke vortrugen. Diese Teestunden wurden allerdings verspottet, da sich die Gäste Rum in den Tee mischten und die tiefsinnige literarische Diskussion erschwert wurde. Aufgrund dessen soll der Tee immer später serviert worden sein, damit auch der intellektuelle Teil des Abends nicht zu kurz kam. Egal, Tee schmeckt zu jeder Tageszeit – ob beim Warten, beim Arbeiten, beim Lesen, beim Zuhören, beim Ausruhen – oder wann auch immer.

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