Gin Eisch Glashütte

Der perfekte Gin und das Glas dazu

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Diesen Sommer kommt keiner, der gerne mal einen Longdrink trinkt, an Gin vorbei. Gin galt jahrelang als Langweiler-Schnaps – doch plötzlich ist er Kult. Was steckt dahinter? Gin ist ein Wacholderschnaps und bekommt seinen Geschmack aus der Aromatisierung mit Gewürzen. Und er schmeckt nicht nur pur oder mit Tonic – Gin ist auch ein idealer Mückenschutz.

Gin gegen Mücken? Gerade Gin & Tonic sind in Kombination sehr gut! Doch warum eigentlich? Die ätherischen Öle des Wacholders wirken wie ein natürlicher Mückenschutz.

Immer mehr Destillate werden erzeugt – inzwischen liebt es jedes Bundesland, sogar manche Stadt R(h)ein-Gin aus Düsseldorf, seinen eigenen Gin zu produzieren. Einzige Voraussetzung für den Gin in der EU ist, dass der Alkoholgehalt mindestens 37,5 Volumenprozent beträgt.

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Nun durfte ich einen ganz neuen Gin tasten. Den Gin Soul of Bavaria. “Regionalität und beste Qualität sind uns sehr wichtig. Der Weizen stammt vom eigenen Hof, das Wasser kommt aus dem Mangfalltal. So wissen wir vom Korn über das Wasser bis zum fertigen Produkt, wo es herkommt und wo es verarbeitet wird”, sagt Gründer Johannes Schlemmer. Und da die Glashütte Eisch auch gerade ein neues Tasting-Glas zusammen mit Jürgen Deibel – Spirituosenexperte und Autor zahlreicher Fachbücher – entwickelt hat – war es ein spannend-anregender Abend. Denn Deibel entwickelte ein kleines Glas, das dem puren Gin genügend Raum zur Entfaltung seiner Aromen gibt. Durch den nach außen gebogenen Rand des Glases gelangt  die Flüssigkeit sanft und breit auf die Zunge und anschließend an den Gaumen. Also, gleich ausprobiert – und es klappte auch. Gin Soul of Bavaria pur. Nicht zu stark, fast sanft und ein herrlicher Aromenmix. Nun noch das Tonic dazu. Bei Bedarf wird nachgeschenkt – damit der Gin nicht gleich mit dem ganzen Tonic “verwässert”.

DSC03626 (6)

DSC03629 (6)Ich denke, es wird nicht mein einziger Gin Tonic im Sommer 2017 bleiben.

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