Karneval ganz auf italienisch - Jack & Jackie

Karneval ganz auf italienisch

Elena Ershova

Es ist immer wieder eine Freude, ins Apollo Varieté in Düsseldorf zu gehen. Für ein paar Stunden den Alltag vergessen und entführt werden in die Welt der Artisten, der Gaukler, Clowns und Komödianten. Seit 20 Jahren gibt es nun das Düsseldorfer Traditionsvarieté – und dies wird 2017 auch das ganze Jahr gefeiert. Den Anfang machte Italien bei der Auswahl der Show.

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Venedig ist eine Stadt der Gemälde und ein Schauplatz unvergesslicher Geschichten und großer Gefühle. Und die Gondoliere singen für die verliebten Paare wunderschöne Lieder. Und so begann der Karneval in Venedig im Apollo Varieté auch gleich mit einem schmetternden “O sole mio”. Gesungen von Ricardo Mancini, der italienischer nicht sein konnte. Mancini, auch der “Mann der 1000 Stimmen” genannt, hat ein Repertoire von der italienischen Oper bis hin zu Popsongs und Rock. Gleichzeitig ist er aber auch Komiker, Imitator und Schauspieler. Mancini begleitete durch einen italienischen Abend und bekam dafür reichlich Beifall. Kristalleon war der erste Artist und auch gleich ein Hingucker. Ein Harlekin, der sein Spiegelkostüm in zahlreichen Facetten erstrahlen ließ. Kristalleon brachte Glas zu Klang und Raum zu Traum. Technisch perfekt und ganz anders verband Alena aus Moskau neue Formen der Handstand-Artistik mit Hula-Hoop, Spagat in allen Lagen, auf einem Bein oder auf den Händen. Scheinbar mühelos allen Gesetzen der Schwerkraft trotzend, nur an zwei Bändern hängend, schraubte sich Mikhail in die Lüfte und bewegte sich mit einer schier unglaublichen Kraft und Präzision. Mikhail Stepanov wurde an der Moskauer Zirkusschule zum Luftakrobaten ausgebildet und seine Nummer “Robot on the Ropes” bescherte ihm enthusiastischen Beifall.

Fabien Kachev kreierte seine eigene Welt – und dies ohne Hilfsmittel. Der Mime aus Frankreich, der nur mit Stimme, Gestik und Mimik arbeitet, erzählte lustige Geschichten, mal  hintersinnig, mal komisch, mal burlesk. Er fuhr in einem Renault und es war, als wäre der Zuschauer sein Beifahrer.

Zauberwesen, Magier, poetische Artisten und traumhafte Akrobaten – die phantastische Reise in eine andere Welt dauert bis zum 17. April. 

 

 

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