Burgerboom in Düsseldorf

Doch ich meine nicht die Fastfood-Ketten, sondern die Edelburger-Restaurants, die schon fast wie Pilze in jedem Stadtteil aus dem Boden schießen. Eine Neueröffnung wird es nächste Woche an der Klosterstraße geben. Seit Monaten werden die Räume renoviert und umgestaltet, jetzt ist alles fertig. „Wir wollen einen Burger, an dem uns alles schmeckt.“ Eldad Schönfeld und Christopher Schlechter reisten um die halbe Welt, um die besten Ideen und Rezepturen für den perfekten Burger zu sammeln. Irgendwie irgendwo irgendwann mutierten die beiden geschmackssicheren Globetrotter dann zu „Butch Becker“. Als „Butch“ besuchten sie die besten und berühmtesten Burger-Buden in den USA, Großbritannien, Australien, Spanien und in den Metropolen unserer Republik. Sie lernten alle Tricks und Finessen bei der Zubereitung des aromatischen Hacks und der backfrischen Buns. Und sie fanden nicht nur in der Ferne, sondern auch heimatnah überragende Zutaten, z.B. eigens verarbeitetes Fleisch aus regionaler Rinderzucht, Mehl aus Neusser Mühlen und kleine Manufakturen, die Ketchup und BBQ-Sauce nach „Butch Becker“-Rezeptur anfertigen.  „Und ich weiß nicht nur, dass selbstgemacht frischer ist und besser schmeckt, sondern auch zu 100% was drin ist“, sagt Eldad Schönfeld. Denn „Butch“ hält sich strikt an sein „Fresh & Hand Made“-Gebot, das explizit den Verzicht auf Zusätze in der Küche beinhaltet.

Erfahrung in der Gastronomie hat Eldad Schöngeld seit Jahren gesammelt, er begann 2004 seine kulinarische Karriere als erster Franchisepartner der international bekannten Marke „Vapiano“ für die Städte Düsseldorf und Krefeld. Tatsächlich eröffnete Schönfeld in Düsseldorf seinerzeit das zweite Vapiano-Restaurant überhaupt. Nach acht Vapiano-Jahren, die von zahlreichen Erfahrungen und erstaunlichen Erfolgen geprägt waren, kehrte Schönfeld 2012 der Franchise-Systemgastronomie den Rücken und begab sich alsbald auf eine „Weltreise“, um seinen Traum vom „perfekten Burger“ zu verwirklichen. Und dazu gehören nicht nur die perfekten Burger-Zutaten sondern auch  das Restaurant-Ambiente. Raffe Elemente, angelehnt an urbanen Industrie-Design, werden mit hochwertigem Holz und pazifischen Farben ebenso zeitgemäß wie ästhetisch kombiniert. Kurz gesagt: traditionelles Bistrodesign trifft auf moderne leichte Farben und Formen. Die Idee, hochwertige Gourmet-Burger in einer gemütlich-freundlichen, lässig-leichten Atmosphäre zu offerieren, die nicht nur internationale Jetsetter an den coolen Westcoast-Lifestyle gemahnt, wurde hier realisiert. Ich bin sehr gespannt und auch schon hungrig…

(Foto: Butch Becker/Facebook)

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