Weinempfehlungen zum Fest

Nun wird es langsam wirklich Zeit, sich Gedanken zu machen. Noch acht Tage bis Weihnachten. Ich habe für die Weine zum Feste einen ganz besonderen Tipp erhalten. Ein kleines, feines Weingut von der Nahe. Stein Wein. Und das Gute gleich am Anfang, der 2013er Wein wird schmecken. Rainer Schneider, der das Weingut Stein in Eigenverantwortung kreiert: „Besonders im Weinjahr 2013 hat sich unsere Handarbeit in den Weinbergen bezahlt gemacht. Auch bei den Basisweinen wurde im Sommer ein Augenmerk auf Laubarbeiten (Gipfeln, Entblättern,etc) gelegt. Eine strenge Vorlese und Selektion ermöglicht es uns trotz widriger Witterungsbedingungen die gewohnten Qualitäten zu erzeugen.“

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Das Unternehmen ist in Familienhand und liegt in Oberhausen an der Nahe. Drei Generationen sind im Weingut aktiv und bewirtschaften ca. 12ha Rebfläche, davon ungefähr 60% Riesling. Weitere Rebsorten sind Grau-/Weißburgunder, Chardonnay, Müller-Thurgau und Gewürztraminer.

Ein Drittel der Weinberge befindet sich in Steilllagen, die besonders zeitintensiv und mühsam in der Bewirtschaftung sind. Der Mehraufwand wird jedoch alljährlich durch besondere Qualitäten belohnt.

„Wir besitzen hier an der mittleren Nahe eine große Vielfalt an unterschiedlichen Bodentypen und Gesteinsarten,
was besonders in den Rieslingweinen starken Ausdruck findet und für eine große Bandbreite an unterschiedlichen Rieslingweinen sorgt“, erklärt Edith Schneider. „Das Charakteristikum, die Gemeinsamkeit unserer Weine, ist eine für die mittlere Nahe typische, filigrane, elegante, animierende Würze, Mineralität im Geschmack der Weine, sowie eine feine Aromatik mit klaren, sortentypischen Fruchtaromen.“

Auch Rotwein bildet einen kleinen Teil der Produktpalette. Dieser wird von einem anderen Zweig der Familie in der Pfalz (Dirmstein) produziert.

Und hier die köstlichen Empfehlungen zum Weihnachtsschmaus:

Zu Gans & Wild (weiß)
2012er Oberhäuser Kieselberg, Chardonnay trocken. „Es muss nicht immer Rotwein sein…
Aus einer steilen, nach Süden ausgerichteten Parzelle im Oberhäuser Kieselberg. Die Reben wurzeln in einem sandig, lehmigen Boden, der im Untergrund von kalkreichen Tonschiefern durchzogen ist. Die Oberfläche des Weinberges wird von zahllosen, kleinen Kieselsteinchen abgedeckt.
Der Ausbau des Weines fand im Edelstahltank statt, mit einem langen Feinhefelager, bis in den Sommer 2013.
Der Wein duftet nach Quitten, Honigmelone und Banane.
Trotz aller Kraft, wirkt er nicht breit und überladen, sondern bietet dank seiner eleganten, mineralischen Säurestruktur und Harmonie zwischen Süße und Säure großes Trinkvergnügen.

Zu Gans & Wild (rot)
2011er Spätburgunder Rotwein. „Das Kind der Pfalz“
Gewachsen auf einem mit Kalksteinen durchsetzten Lössboden im Dirmsteiner Mandelpfad. Ein fruchtbetonter Spätburgunder mit Aromen von Erdbeere und Waldfrüchten, ausgebaut in kleinen Eichenholzfässern.

Zum Karpfen
2012 Niederhäuser Felsensteyer, Riesling, trocken
Feinste Aromen von wilden Kräutern und heimischen Früchten, mineralische Schärfe, verspielte Säure und langer Nachhall. Die Reben wachsen auf einem Fels aus rotem Vulkangestein und wurzeln in einem mit vulkanischem Geröll durchsetzten Lössboden. Der Weinberg ist nach Südwesten ausgerichtet und bietet einen wunderschönen Blick auf den Flusslauf der Nahe.

Zu Silvester natürlich Sekt – besonders zu empfehlen ist in diesem Jahr der Weißburgunder brut, 2011: cremig, würzig, feine Zitrusaromen. Eine Besonderheit des Hauses ist die eigene Sektkellerei. Alleinstellungsmerkmal: Die Weine werden selbst versektet! www.steinwein.de

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